Therapieraum der Praxis für Psychotherapie in Köln mit bequemen Sesseln und ruhiger Einrichtung

Be you tiful.

Psychotherapie: wissenschaftlich fundiert, menschlich begleitet

Psychotherapie beinhaltet die Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungen. Gemeinsam definieren wir persönliche Werte und erarbeiten individuelle Bewältigungsmöglichkeiten, um Ihre Ziele schrittweise zu erreichen. Auf diesem Weg begleiten wir Sie.

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Verhaltenstherapie: enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Kennzeichnend für die Verhaltenstherapie ist, dass Therapeutin und Patient bei Diagnostik, Therapieplanung und Therapiedurchführung eng zusammenarbeiten. Basierend auf einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung werden gemeinsam aufrechterhaltende Funktionen sowie dysfunktionale Denk- und Beziehungsmuster erarbeitet.

Psychotherapie ist ein Prozess. Ihre Kooperation und Veränderungsbereitschaft stehen dabei im Zentrum. Mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Methoden unterstützen wir Sie, die Entwicklung dieser Muster zu verstehen und sie bedürfnisorientiert zu verändern — um Ihr emotionales Befinden langfristig zu verbessern.

Die Wirksamkeit kognitiv-verhaltenstherapeutischer Verfahren ist bei den meisten psychischen Störungen wissenschaftlich belegt. Die Verhaltenstherapie ist eines der vier psychotherapeutischen Richtlinienverfahren — neben der analytischen und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sowie der Systemischen Therapie, die 2020 für Erwachsene aufgenommen wurde. In den aktuellen Behandlungsleitlinien ist sie bei vielen Störungsbildern die Psychotherapie der ersten Wahl. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber „Verhaltenstherapie: Ablauf, Dauer und Wirksamkeit".

Gut zu wissen: Als Privatpraxis behandeln wir Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler — ohne lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz. Details finden Sie unter Kostenübernahme.

Wann Psychotherapie helfen kann

Psychotherapie kann unter anderem bei folgenden Problembereichen hilfreich sein:

  • Affektive Störungen, z. B. Depressionen, Manien
  • Ängste, z. B. Panikattacken, Phobien, soziale Ängste, Krankheitsängste
  • Psychosomatische Störungen
  • Zwänge
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Chronische Schmerzen
  • Essstörungen
  • Sexuelle Störungen
  • Schlafstörungen
  • Beziehungs- und Persönlichkeitsstörungen, z. B. Borderline, selbstunsichere oder abhängige Persönlichkeitsstörungen

Methodik

Unsere Methoden — auf dem Stand der Forschung

Wir arbeiten mit Verfahren, deren Wirksamkeit in kontrollierten Studien überprüft und in den Behandlungsleitlinien der Fachgesellschaften empfohlen ist.

Kognitive Verfahren

Belastende Denkmuster erkennen, überprüfen und verändern — ergänzt um den gezielten Aufbau positiver Aktivitäten (Verhaltensaktivierung), der bei Depressionen zu den am besten belegten Bausteinen zählt.

Expositionsverfahren

Bei Ängsten und Zwängen das Kernstück der Behandlung. Die Forschung der letzten Jahre versteht Exposition heute weniger als reines „Aushalten bis die Angst sinkt“, sondern als Aufbau neuer, korrigierender Erfahrungen — Expositionen werden entsprechend variabler und alltagsnäher geplant.

Achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Ansätze

Verfahren der sogenannten dritten Welle — etwa achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe, Akzeptanz- und Commitment-Therapie oder schematherapeutische Elemente. Sie haben sich besonders bei wiederkehrenden Depressionen und tief verankerten Mustern bewährt.

Traumafokussierte Arbeit

Bei posttraumatischen Belastungsstörungen empfehlen die Leitlinien traumafokussierte Psychotherapie. In unserem Team steht dafür eine EMDR-Zusatzqualifikation zur Verfügung.

Entspannung, Hypnose & Biofeedback-Prinzipien

Relaxationstherapie und Hypnose gehören zu den Fachkunden unserer Praxis. Sie unterstützen bei Anspannung, Schlafstörungen und chronischen Schmerzen — als Ergänzung, nicht als Ersatz der Psychotherapie.

Regelmäßige Erfolgskontrolle

Fortschritt wird nicht dem Gefühl überlassen: Wir prüfen Ziele und Verlauf in festen Abständen — bei Bedarf mit etablierten Fragebogenverfahren — und passen den Behandlungsplan gemeinsam an.

Fachliche Grundlage: Unsere Behandlung orientiert sich an den Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften in ihrer jeweils gültigen Fassung — unter anderem der Nationalen VersorgungsLeitlinie „Unipolare Depression“ (BÄK, KBV, AWMF) sowie den S3-Leitlinien zu Angststörungen (AWMF 051-028), Zwangsstörungen (AWMF 038-017), posttraumatischer Belastungsstörung (AWMF 155-001) und Essstörungen (AWMF 051-026). Berufsrechtlicher Rahmen sind das Psychotherapeutengesetz und die Berufsordnung der Psychotherapeutenkammer NRW.

Häufige Fragen zur Psychotherapie

Wie lange dauert eine Sitzung — und wie viele brauche ich?

Eine Therapiesitzung dauert in der Regel 50 Minuten. Die Gesamtdauer richtet sich nach Ihrem Anliegen. Als Orientierung dienen die Kontingente der Psychotherapie-Richtlinie: Eine Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie in der Verhaltenstherapie bis zu 60 Sitzungen, die in begründeten Fällen auf bis zu 80 erweitert werden können. Wie viele Sitzungen Ihr Kostenträger übernimmt, hängt von Ihrem Tarif ab — den passenden Rahmen legen wir gemeinsam in den probatorischen Sitzungen fest.

Was passiert im Erstgespräch?

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihr Anliegen, wir beantworten Ihre Fragen zu Ablauf und Rahmenbedingungen — und prüfen gemeinsam, ob die therapeutische Beziehung für beide Seiten stimmig ist. Das Vertrauensverhältnis ist die wichtigste Grundlage jeder erfolgreichen Therapie.

Unterliegt die Therapie der Schweigepflicht?

Ja, uneingeschränkt. Als approbierte Psychologische Psychotherapeutinnen unterliegen wir der gesetzlichen Schweigepflicht (§ 203 StGB) und den Berufsordnungen der Psychotherapeutenkammer NRW. Alles, was Sie uns anvertrauen, bleibt vertraulich.

Übernimmt meine Versicherung die Kosten?

Private Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen die Kosten einer ambulanten Psychotherapie bei approbierten Psychotherapeuten in der Regel problemlos. Gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten unserer Privatpraxis nicht. Alle Details haben wir auf der Seite Kostenübernahme zusammengefasst.

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